5einhalb Fragen an Klaus Eck

Portrait Klaus Eck

Klaus Eck ist Gründer der Content Marketing Agentur d.Tales, hält seine Leser bei PR-Blogger und auf einigen weiteren Plattformen auf dem neusten Stand rund um Content, Kommunikation und Social Media. Außerdem hat er den Social Media Club München gegründet und ist im Beirat der Münchner Webwoche für die Digitalszene in München. Wir wollten mit fünf kurzen Fragen mehr über seine Projekte und ihn erfahren.

MWW: Hallo Klaus, kannst du dich kurz vorstellen und erzählen, was du so machst?

KLAUS ECK: Als Geschäftsführer von d.Tales dreht sich bei mir natürlich alles um Content Marketing und die damit zusammenhängenden Themen. Ich bin sehr viel unterwegs – einerseits als Berater, aber auch als Keynotespeaker bei verschiedensten Veranstaltungen. Unternehmen unterstütze ich beispielsweise bei der Digitalisierung ihrer Unternehmens-, Marketing- und Kommunikationsprozesse. Dabei reicht die Bandbreite von Content Strategie über Reputation Management bis zu Influencer Relations. Seit 2004 gebe ich außerdem den PR-Blogger heraus, in dem wir uns mit einem festen Autorenteam mit aktuellen Trends und Entwicklungen in Kommunikation und Marketing auseinandersetzen. Darüber hinaus habe ich einen Lehrauftrag an verschiedenen Hochschulen in Deutschland und Österreich.

MWW: Mit Social Media Club München gestaltest du aktiv die Münchner Digitalszene mit. Was genau steht hinter diesem Projekt und wie kam es dazu?

KLAUS: Mit dem Social Media Club München bieten wir seit 2009 eine Plattform, bei der sich die Teilnehmer in informeller Runde über Social Media und die damit verbundenen Möglichkeiten austauschen können. Das unterstreicht auch unser Slogan: „If you get it, share it“. Wir bringen Interessierte zusammen, die sich für die Entwicklung der Medien- und Internet-Branche interessieren und den Nutzen von Social Media für jedermann zugänglich machen wollen.

MWW: Wenn du auf deine Erfahrung zurückblickst: Welches Potential schlummert in München als Digital- und Kreativstandort? Wo würdest du selbst gerne mehr vorantreiben?

KLAUS: Was das angeht, hat München enormes Potenzial. Das zeigen beispielsweise Projekte wie die Schaffung des Kreativquartiers, das der freien zeitgenössischen Kunstszene und Akteuren der Kreativwirtschaft Raum für die Entwicklung, Produktion und Präsentation bieten soll. Aber auch digital ist München auf einem guten Weg. Das zeigen Veranstaltungen wie die Münchner Webwoche oder die Konferenz Direttissima, die 2016 zum ersten Mal stattfand. Aber auch größere Firmen wie Google, Microsoft und Siemens setzen in München Schwerpunkte: IBM beispielsweise ist mit Supercomputer Watson hierher gezogen.

MWW: Welche Möglichkeiten siehst du in München, sich selbst einzubringen und die Digitalwirtschaft, die Szene und den Standort zu stärken?

KLAUS: Da gibt es vielerlei Optionen. Wer online aktiv ist, findet sehr schnell entsprechende Möglichkeiten, wie beispielsweise bei uns im Social Media Club, dem Münchner Chapter der Digital Media Women oder der Münchner Webwoche.

MWW: Die Münchner Webwoche lebt von der Beteiligung aus der Münchner Digitallandschaft. Könntest du dir vorstellen, dich mit einem eigenen Beitrag einzubringen oder mit einem Event dabei zu sein – oder bist du es eh schon?

KLAUS: Ich habe in der Vergangenheit bereits einige Vorträge in der Webwoche gehalten und stehe dazu immer gerne bereit. Nur manchmal spielt mein Terminkalender nicht mit, deshalb werde ich es in diesem Jahr leider nicht schaffen und nur passiv als Beiratsmitglied dazu beitragen können. Dafür werde ich sicherlich auf Twitter mitwirken.

MWW: Und nun die „halbe“ Staffelfrage: Von welcher Persönlichkeit der digitalen Szene in München würdest du an dieser Stelle gerne 5einhalb Antworten lesen?

KLAUS: Dirk von Gehlen ist immer gut für spannende Einsichten in die digitale Szene.

MWW: Vielen lieben Dank!


[„5einhalb Fragen an…“ ist ein festes Format dieses Blogs. Wir wollen den großen und kleinen Gestaltern der Digitalwirtschaft Bühne und Forum sein. Die Interviewreihe räumt Platz dafür ein, dass sich engagierte Persönlichkeiten der Szene mit ihren Projekten vorstellen können.]