Joachim Graf

5einhalb Fragen an Joachim Graf

Joachim Graf, ein Name hinter dem Vieles steckt: Herausgeber, Publisher, Künstler, Dozent, Lehrbeauftragter, Keynote-Sprecher, Zukunftsforscher, Startup-Berater sowie Ehemann, Vater und Opa. Mit Zukunftsthing – bestehend aus einer Zukunftskonferenz und einem Diskussionszirkel – sucht er gemeinsam mit den Teilnehmern auf der Münchner Webwoche die Beantwortung auf die Frage nach einem Deutschland in 25 Jahren. Weiterlesen

Das Münchner Kindl

5einhalb Fragen an Das Münchner Kindl

MWW: Hallo Anita, hallo Sarah, könnt ihr euch kurz vorstellen und erzählen, was ihr so machst?

Anita: Ich arbeite seit über drei Jahren im Social Media- und Digitalbereich, zuerst in der Beratung und im Moment in einem großen Münchner Startup. Im Januar 2014 habe ich gemeinsam mit Nina Gscheider und Sarah Schappert den Blog „Das Münchner Kindl“ gegründet.

Sarah: Neben dem Bloggen interessieren mich Innovationen in verschiedenen Bereichen. Ich arbeite bei der BMW Group in der Abteilung Impact Venture.

MWW: Mit Das Münchner Kindl gestaltet ihr aktiv die Münchner Digitalszene mit. Was genau steht hinter diesem Projekt und wie kam es dazu?

Anita und Sarah: Zunächst wollten wir uns einfach ein wenig ausprobieren: Über die Themen schreiben, die uns interessieren und sehen, wie uns das gefällt. Nach nun fast drei Jahren ist der Blog für uns mehr als nur ein Hobby: Er ist ein großer Teil unseres Lebens und wird auch immer mehr zu einer eigenen kleinen Firma. Wir schreiben zwar weiterhin über Herzensprojekte umsonst, wissen aber auch um den Wert unserer Follower und Content ist eben nur dann King, wenn auch für diese Arbeitsleistung ein Honorar fließt.

MWW: Wenn ihr auf eure Erfahrung zurückblickt: Welches Potential schlummert in München als Digital- und Kreativstandort? Wo würdet ihr selbst gerne mehr vorantreiben?

Anita und Sarah: München hat sehr viel Potential und ist mit Büros von großen namhaften Firmen wie Microsoft und Google bereits ein Digitalstandort. Zudem gibt es eine große Kreativszene mit sehr talentierten Künstlern und Designern. Jedoch herrscht in München aufgrund der hohen Lebenshaltungskosten ein großer Druck auf ihnen, kreativ sein zu müssen. Das ist zwar einerseits gut, da die Kreativität so im Fluss bleibt, andererseits ist es aber für niemanden möglich, immer unter Druck kreativ zu sein. Hier wünschen wir uns mehr unterstützende Projekte von der Stadt oder auch von großen Firmen, die für bezahlbare Flächen und Büros sorgen und so den Kreativen ein wenig Druck nehmen und mehr Räume für Kreativität bieten. Ein gutes Beispiel dafür ist der Ruffini’s Store am Rindermarkt, in dem seit einigen Monaten tolle Produkte von jungen Münchner Designern zu finden sind – und das ganze gefördert von der Stadt – bitte mehr davon!

MWW: Welche Möglichkeiten seht ihr in München, sich selbst einzubringen und die Digitalwirtschaft, die Szene und den Standort zu stärken?

Anita und Sarah: Es gibt unendlich viele Möglichkeiten: die Münchner Webwoche, Bits & Pretzels, die Direttissima Konferenz, den Social Media Club oder die Digital Media Women – alles Veranstaltungen oder Netzwerke, die sich an der Digitalszene beteiligen. Aber das Wichtigste ist und bleibt immer: Unterwegs sein und mit Leuten sprechen – nur so kann man sich einbringen und dann gemeinsam etwas verändern. Generell finden wir, dass in München viele oft ihr eigenes Süppchen kochen, anstatt sich mit anderen zusammenzutun. Hier sehen wir sehr viel Potential für die Zukunft, denn aus Kollaborationen entstehen meist die besten Dinge.

MWW: Die Münchner Webwoche lebt von der Beteiligung aus der Münchner Digitallandschaft. Könntet ihr euch vorstellen, euch mit einem eigenen Beitrag einzubringen oder mit einem Event dabei zu sein – oder seid ihr es eh schon?

Anita und Sarah: Auf jeden Fall werden wir dabei sein und die ein oder andere Veranstaltung besuchen. Zudem sitzen wir in der Jury für den diesjährigen Isarnetz Blogaward und sind schon sehr gespannt, wer in den einzelnen Kategorien das Rennen machen wird. Nachdem wir mit unserem Blog 2015 den Blogaward gewinnen konnten, wissen wir, was das für eine tolle Bestätigung für die Arbeit als Blogger sein kann.

MWW: Und nun die „halbe“ Staffelfrage: Von welcher Persönlichkeit der digitalen Szene in München würdet ihr an dieser Stelle gerne 5einhalb Antworten lesen?

Anita und Sarah: Wir fänden ein paar Antworten von Felix Wegener sehr spannend, weil er dieses Jahr mit der Direttissima Konferenz gezeigt hat, was für tolle Dinge man hier in München auf die Beine stellen kann.

MWW: Vielen lieben Dank!


[„5einhalb Fragen an…“ ist ein festes Format dieses Blogs. Wir wollen den großen und kleinen Gestaltern der Digitalwirtschaft Bühne und Forum sein. Die Interviewreihe räumt Platz dafür ein, dass sich engagierte Persönlichkeiten der Szene mit ihren Projekten vorstellen können.]

Portrait Klaus Eck

5einhalb Fragen an Klaus Eck

Klaus Eck ist Gründer der Content Marketing Agentur d.Tales, hält seine Leser bei PR-Blogger und auf einigen weiteren Plattformen auf dem neusten Stand rund um Content, Kommunikation und Social Media. Außerdem hat er den Social Media Club München gegründet und ist im Beirat der Münchner Webwoche für die Digitalszene in München. Wir wollten mit fünf kurzen Fragen mehr über seine Projekte und ihn erfahren.

MWW: Hallo Klaus, kannst du dich kurz vorstellen und erzählen, was du so machst?

KLAUS ECK: Als Geschäftsführer von d.Tales dreht sich bei mir natürlich alles um Content Marketing und die damit zusammenhängenden Themen. Ich bin sehr viel unterwegs – einerseits als Berater, aber auch als Keynotespeaker bei verschiedensten Veranstaltungen. Unternehmen unterstütze ich beispielsweise bei der Digitalisierung ihrer Unternehmens-, Marketing- und Kommunikationsprozesse. Dabei reicht die Bandbreite von Content Strategie über Reputation Management bis zu Influencer Relations. Seit 2004 gebe ich außerdem den PR-Blogger heraus, in dem wir uns mit einem festen Autorenteam mit aktuellen Trends und Entwicklungen in Kommunikation und Marketing auseinandersetzen. Darüber hinaus habe ich einen Lehrauftrag an verschiedenen Hochschulen in Deutschland und Österreich.

MWW: Mit Social Media Club München gestaltest du aktiv die Münchner Digitalszene mit. Was genau steht hinter diesem Projekt und wie kam es dazu?

KLAUS: Mit dem Social Media Club München bieten wir seit 2009 eine Plattform, bei der sich die Teilnehmer in informeller Runde über Social Media und die damit verbundenen Möglichkeiten austauschen können. Das unterstreicht auch unser Slogan: „If you get it, share it“. Wir bringen Interessierte zusammen, die sich für die Entwicklung der Medien- und Internet-Branche interessieren und den Nutzen von Social Media für jedermann zugänglich machen wollen.

MWW: Wenn du auf deine Erfahrung zurückblickst: Welches Potential schlummert in München als Digital- und Kreativstandort? Wo würdest du selbst gerne mehr vorantreiben?

KLAUS: Was das angeht, hat München enormes Potenzial. Das zeigen beispielsweise Projekte wie die Schaffung des Kreativquartiers, das der freien zeitgenössischen Kunstszene und Akteuren der Kreativwirtschaft Raum für die Entwicklung, Produktion und Präsentation bieten soll. Aber auch digital ist München auf einem guten Weg. Das zeigen Veranstaltungen wie die Münchner Webwoche oder die Konferenz Direttissima, die 2016 zum ersten Mal stattfand. Aber auch größere Firmen wie Google, Microsoft und Siemens setzen in München Schwerpunkte: IBM beispielsweise ist mit Supercomputer Watson hierher gezogen.

MWW: Welche Möglichkeiten siehst du in München, sich selbst einzubringen und die Digitalwirtschaft, die Szene und den Standort zu stärken?

KLAUS: Da gibt es vielerlei Optionen. Wer online aktiv ist, findet sehr schnell entsprechende Möglichkeiten, wie beispielsweise bei uns im Social Media Club, dem Münchner Chapter der Digital Media Women oder der Münchner Webwoche.

MWW: Die Münchner Webwoche lebt von der Beteiligung aus der Münchner Digitallandschaft. Könntest du dir vorstellen, dich mit einem eigenen Beitrag einzubringen oder mit einem Event dabei zu sein – oder bist du es eh schon?

KLAUS: Ich habe in der Vergangenheit bereits einige Vorträge in der Webwoche gehalten und stehe dazu immer gerne bereit. Nur manchmal spielt mein Terminkalender nicht mit, deshalb werde ich es in diesem Jahr leider nicht schaffen und nur passiv als Beiratsmitglied dazu beitragen können. Dafür werde ich sicherlich auf Twitter mitwirken.

MWW: Und nun die „halbe“ Staffelfrage: Von welcher Persönlichkeit der digitalen Szene in München würdest du an dieser Stelle gerne 5einhalb Antworten lesen?

KLAUS: Dirk von Gehlen ist immer gut für spannende Einsichten in die digitale Szene.

MWW: Vielen lieben Dank!


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Carlo Zottmann

5einhalb Fragen an Carlo Zottmann

Carlo Zottmann ist freier Software Developer und Consultant, der die Welt der Freelancer und der großen Unternehmen kennt. Lutz Staacke hat ihn für unsere 5einhalb Fragen nominiert, weil er mit seinem Beratungsprojekt 45mins.de Gründer, werdende Gründer und Startups kostenlos unterstützt und weitere interessante Projekte vorantreibt. In unserem Kurzinterview verrät er mehr über sich und seinen Blick auf die Münchner Digitalszene. Weiterlesen

Lutz Staacke, Portrait

5einhalb Fragen an Lutz Staacke

Technik und Toleranz liegen Lutz Staacke am Herzen. Der Social Media und Community Manager setzt sich mit #1000malwillkommen für eine freundliche Willkommenskultur ein und war mit Sabine Sikorsky Gründervater des Twitter-Projekts MunichLovesU. Von Sabine, die wir beim letzten Mal in diesem Format befragt haben, wurde er für unsere 5einhalb Fragen nominiert.

MWW: Hallo Lutz, kannst Du Dich kurz vorstellen und erzählen, was Du so machst?

Lutz Staacke: Moin zusammen, mein Name ist Lutz Staacke, ich bin 33 Jahre alt, sprich irgendwas zwischen Digital Immigrant und Digital Native, und arbeite als Head of Social Media beim Deutschen Landwirtschaftsverlag im Herzen Schwabings.

Als Social Media und Community Manager schlägt mein Herz natürlich analog-digital und ich bin ein regelrechter User- aber auch Trollfan. Ob bei meinem ehemaligen Arbeitgeber, gutefrage.net, oder für #1000malwillkommen: ohne User und User Generated Content wäre der Alltag nicht ganz so bunt.

MWW: Mit #1000malwillkommen gestaltest Du aktiv die Münchner Digitalszene mit. Was genau steht hinter diesem Projekt und wie kam es dazu?

Lutz: #1000malwillkommen ist ein Tumblr-Blog auf dem ich zeigen wollte, dass das Netz gut ist.

Auslöser war eine Demo in Freital letztes Jahr. Eine Frau meinte, dass sie nichts gegen Flüchtlinge habe, aber mit dieser Meinung wohl alleine dastünde. Das hat mich aufgewühlt und so habe ich nicht lange gezögert und wollte was bewegen.

Hinzu kam, dass ich auf mehr und mehr Hate-Speech stieß. Durch #1000malwillkommen wollte ich ein Zeichen setzen, dass es im Netz durchaus viele gute Menschen gibt, die andere Menschen willkommen heißen und freundliche Worte übrig haben.

Flüchtlinge haben auf ihrem Weg nach Deutschland schon so viel durchgemacht und erlitten, dass sie wenigstens mit warmen Worten empfangen werden sollten. Da wird man dann schnell als Gutmensch oder Bahnhofsklatscher bezeichnet. Doch in vielen Fällen heißt es einfach: don’t feed the troll.

MWW: Wenn Du auf Deine Erfahrung zurückblickst: welches Potential schlummert in München als Digital- und Kreativstandort? Wo würdest Du selbst gerne mehr vorantreiben?

Lutz: München hat ein unglaubliches Potential. Ich habe mich schon früh in der Digitalszene getummelt und beispielsweise auch mit meiner Vorrednerin Sabine MunichLovesU mitgestaltet. Doch ich sehe auch viele andere Initiativen, die man sonst nur in Berlin erwartet. So zum Beispiel Cook and Code das tolle Format 45 Minutes von meinem Kumpel Carlo. Hier verschenkt er 45 Minuten Beratung. Zu ihm kann jeder kommen, der Beratung sucht. Carlo hört sich diese Ideen an und gibt Hilfestellungen, wie man etwas angehen könnte. Gerade für Startups eine coole Möglichkeit seine eigene Idee und deren Aufwand kurz einschätzen zu lassen und den nächsten Step zu denken. Wenn sich für Carlo dann ein Auftrag ergibt, gut. Wenn nicht, so lernt er zumindest viele tolle Leute kennen.

Ich selber überlege, ob ich meine Social Media Expertise NGOs/NPOs in München zur Verfügung stelle und diese berate. Das habe ich schon mal gemacht und es gibt einem ein gutes Gefühl. Eben doch der Gutmensch in mir 😉

MWW: Welche Möglichkeiten siehst Du in München, sich selbst einzubringen und die Digitalwirtschaft, die Szene und den Standort zu stärken?

Lutz: Mit Microsoft, Google und anderen tollen digitalen Unternehmen kann man schnell interessante Formate entwickeln oder Unterstützer gewinnen. Ob es TwelveMinutesMe ist, man zum Management 3.0 Stammtisch geht oder eine, leider noch nicht richtig aktive, LGBT Community für Techies aufbaut.

Gerade im Bereich Schwul-Lesbisches Netzwerken für Geeks, Nerds und Techies wünsche ich mir oft mehr, als die Stadt zurzeit bietet. Unicorns in Tech war da schon mal ein Anfang. Leider gab es diese Veranstaltung bisher nur einmal in München. Da haben uns die anderen Großstädte ein bisschen was voraus.

MWW: Die Münchner Webwoche lebt von der Beteiligung aus der Münchner Digitallandschaft. Könntest Du Dir vorstellen, Dich mit einem eigenen Beitrag einzubringen oder mit einem Event dabei zu sein – oder bist Du es eh schon?

Lutz: Ja das kann ich mir sehr gut vorstellen. Ich frag da gleich mal bei Unicorns in Tech an, ob wir etwas planen können…

MWW: Und nun die „halbe“ Staffelfrage: Von welcher Persönlichkeit der digitalen Szene in München würdest Du an dieser Stelle gerne 5einhalb Antworten lesen?

Lutz: Nachdem ich schon so geschwärmt habe, kann ich Euch nur Carlo Zottmann ans Herz legen. Er ist freier Software Developer und Consultant. Er entwickelt Websites, Web- und Mobile-Apps und betreibt den unglaublich spannenden Newsletter „Neues aus der Zukunft“ in dem er Neuerungen aus Medizin, Energie und Technologie vorstellt, die wie Zukunftsmusik klingen, aber heute schon Realität sind.

MWW: Vielen lieben Dank!


[„5einhalb Fragen an…“ ist ein festes Format dieses Blogs. Wir wollen den großen und kleinen Gestaltern der Digitalwirtschaft Bühne und Forum sein. Die Interviewreihe räumt Platz dafür ein, dass sich engagierte Persönlichkeiten der Szene mit ihren Projekten vorstellen können.]

Portrait Sabine Sikorski, Foodbloggerin aus München auf Pastamaniac

5einhalb Fragen an Sabine Sikorski

Sabine Sikorski ist Bloggerin und Kommunikationsberaterin. Voller Energie hat sie bereits mehrere große Social Media Aktionen und Events auf die Beine gestellt. Mit fünf kurzen Fragen stellen wir euch Sabine und ihre Projekte vor und starten mit ihr unsere neue Interviewreihe „5einhalb Fragen“ durch die Münchner Digital- und Kreativszene. Weiterlesen

Portrait der Bloggerinnen von Gosspi Gold

5 Fragen an Münchens beste Blogs: Gossipgold

Auf dem Abendempfang der Münchner Webwoche 2015 wurden Münchens besten Blogger ausgezeichnet. Von unseren Partnern Mucbook und dem Bayerischen Filmzentrum organisiert und durchgeführt, wurden aus 120 Bewerbungen die vier besten Blogs in den Kategorien „Bester Blog allgemein“, „Bester Unternehmensblog“, „Bester Photoblog“ und „Bester Videoblog“ gewählt.

Als „Bester Videoblog“ konnten Sarah und Yvonne überzeugen. Ihr YouTube-Kanal „Gossipgold“ versorgt ihre Fans mit Beauty-, Fashion- und Dekotipps ebenso wie mit News zu Stars und Musik. Die Jury überzeugte die große Nähe und starke Interaktion mit ihren Fans.

Als Einstimmung auf die 5. Münchner Webwoche Anfang November 2016 haben wir die Gewinner des Blog Awards 2015 interviewt und zu ihren Blogs und Münchens digitaler Zukunft befragt. Weiterlesen

5 Fragen an Münchens beste Blogs: Photopraline

Auf dem Abendempfang der Münchner Webwoche 2015 wurden Münchens besten Blogger ausgezeichnet. Von unseren Partnern Mucbook und dem Bayerischen Filmzentrum organisiert und durchgeführt, wurden aus 120 Bewerbungen die vier besten Blogs in den Kategorien „Bester Blog allgemein“, „Bester Unternehmensblog“, „Bester Photoblog“ und „Bester Videoblog“ gewählt.

Die Bloggerin Katharina gewann in der Kategorie „Bester Photoblog“. Ihr Blog „Photopraline“ überzeugte, der die Leser selbst mit anspruchsvolle Themen und Kunstausstellungen begeistert.

Als Einstimmung auf die 5. Münchner Webwoche Anfang November 2016 haben wir die Gewinner des Blogawards 2015 interviewt und zu ihren Blogs und Münchens digitaler Zukunft befragt.

Isarnetz/Münchner Webwoche: Liebe Katharina, Dein Photoblog „Photopraline“ war in der Kategorie „Bester Photoblog“ erfolgreich. Wir würden gerne mehr über Dich erfahren. Wie würdest Du Dich beschreiben?

Katharina, Photopraline: Puh, eine schwere Frage. Meine Freunde schätzen an mir jedenfalls meine Herzlichkeit und Hilfsbereitschaft. Ich versuche in jedem immer etwas Schönes zu sehen und das dann in meinen Fotos festzuhalten.

I/MWW: Zahlreiche markante Photos zieren Deinen Blog. Wie kam es zu Deinem Blog und welche Meilensteine liegen Dir besonders am Herzen?

Photopraline: Der größte Traum meines Vaters war es immer eine professionelle Kamera zu besitzen. Vor ein paar Jahren hat er sich diesen Traum verwirklicht und eine Canon 1 DS Mark III gekauft. Von ihm habe ich meine Liebe zur Fotografie. Wir haben sehr viel fotografiert und als ich schließlich 18 wurde, hat er sie mir zum Geburtstag geschenkt. Als ich nach München zum Studieren gezogen bin, hatte ich anfangs kaum Zeit zum Fotografieren. Das wollte ich ändern. Also beschloss ich einen Fotoblog zu starten, um mich mehr zu motivieren. Mein größter „Meilenstein“ bisher war der Gewinn des Blog Awards. Das hat mich in meinen Ambitionen bestärkt den Blog weiterzuführen und auszubauen.

I/MWW: Besonders Dein Umgang mit anspruchsvollen Themen und Kultur wurden von der Jury gelobt. Wie würdest Du das Erfolgsrezept Deines Blogs beschreiben? Welche Tipps würdest Du Anderen geben, die einen Photoblog anlegen wollen?

Photopraline: Das wichtigste für jeden Blogger ist, ehrlich und authentisch zu sein. Dabei gilt: Blogge weil es dir Freude bereitet, und nicht, um damit berühmt zu werden. Wenn man als Fotoblogger anfängt, sollte man vor Veröffentlichung schon ein paar Blogposts in petto haben und die Social Media Kanäle sinnvoll für sich nutzen (vor allem Instagram).

I/MWW: Die digitale Szene stärker zu vernetzen und verborgenes Potential zu aktivieren, ist für Isarnetz ein wichtiges Anliegen und Ziel der Münchner Webwoche. Für uns gehören Blogger ebenso dazu, wie die kreative und wirtschaftliche Digitalszene Münchens. Welche Stärken hat München in Deinen Augen, wenn es um Digitalwirtschaft geht?

Photopraline: München entwickelt sich im Digitalen immer weiter. Ich sehe das an meinem eigenen Studienfach. An der Ludwig-Maximilians-Universität gibt es jetzt einen eigenen Forschungsbereich, die digitale Kunstgeschichte. In den nächsten Jahren werden alle Bereiche sicherlich digitaler. Die Stärke Münchens sind die Menschen dieser Stadt, sie entwickeln die neuen digitalen und innovativen Strategien.

I/MWW: Blicken wir in die Zukunft: Welche Chancen blickst Du in den nächsten Jahren erwartungsvoll entgegen? Wie könnte das digitale Gesicht von München 2050 aussehen?

Photopraline: Ich könnte mir vorstellen, dass alles noch schneller und Prozesse optimierter ablaufen. Meine persönliche Hoffnung ist ja, dass alle Archive bis 2050 komplett digitalisiert sind und online zugänglich. Das würde für die Forschung einen enormen Fortschritt bedeuten, da dadurch Informationen vernetzt und abrufbar sind.

Vielen Dank für Deine Zeit. Wir wünschen Dir weiterhin viel Erfolg und Freude mit Deinem Blog und freuen uns darauf, Dich auf der 5. Münchner Webwoche 2016 wiederzusehen.

5 Fragen an Münchens beste Blogs: Martina Fuchs

Auf dem Abendempfang der Münchner Webwoche 2015 wurden Münchens besten Blogger ausgezeichnet. Von unseren Partnern Mucbook und dem Bayerischen Filmzentrum organisiert und durchgeführt, wurden aus 120 Bewerbungen die vier besten Blogs in den Kategorien „Bester Blog allgemein“, „Bester Unternehmensblog“, „Bester Photoblog“ und „Bester Videoblog“ gewählt.

In der Kategorie „Bester Unternehmensblog“ setzte sich Martina Fuchs gegen ihre Konkurrenten durch. Auf ihrem Blog „Smart – statt hart – zum Erfolg“ teilt sie ihre Tipps und Erfahrungen in Marketing und Business. Die Stimmen der Jury konnte sie mit Professionalität, Kreativität und Authentizität gewinnen, die ihre Beiträge auszeichnen.

Als Einstimmung auf die 5. Münchner Webwoche Anfang November 2016 haben wir die Gewinner des Blogawards 2015 interviewt und zu ihren Blogs und Münchens digitaler Zukunft befragt.

Isarnetz/Münchner Webwoche: Martina Fuchs, Dein Blog hat den Isarnetz Blogaward 2015 in der Kategorie „Bester Unternehmensblog“ gewonnen. Wir würden gerne mehr über Dich erfahren. Wie würdest Du Dich beschreiben?

Martina Fuchs: Ich bin begeisterte Online-Entrepreneurin sowie ein digital Marketing-Strategist. Hands-On. Wissens- und Tech-Junkie. Book-Lover. Bayerisch. Herzlich. Humorvoll. Bekennender Britmaniac. Digitaler Freigeist.

I/MWW: Auf Deinem Blog teilst Du Tipps zum Marketing und Deine Businesserfahrungen. Wie hat der Blog angefangen und was waren Deine persönlichen Meilensteine?

Martina Fuchs: Ich habe meinen Blog im Januar 2015 gestartet mit der Intention selbst präsenter zu werden und nicht immer nur meinen Kunden zu mehr Präsenz zu verhelfen. Eines meiner wichtigsten Crédos ist: Walk your Talk – also nicht nur predigen, sondern auch selber leben. Ich wollte selbst sehen, was ein Blog im Bereich Positionierung, Marketing und Sichtbarkeit leisten kann, um auch in diesem Bereich noch besser beraten zu können. Mein wohl wichtigster Meileinstein in 2015 war für mich natürlich nach nur 6 Monaten der Gewinn des Isarnetz Blog Awards. Das hat mich unglaublich gefreut und da bin ich immer noch stolz drauf.

I/MWW: Die Jury hat ihre Wahl mit der Professionalität, Kreativität und Authentizität des Blogs begründet. Wie würdest Du das Erfolgsrezept Deines Blogs beschreiben? Welche Tipps würdest Du an andere Unternehmensblogger weitergeben wollen?

Martina Fuchs: Ich glaube das wichtigste Rezept ist wirklich authentisch zu sein. Mein Blog ist mein virtuelles Schaufenster und meine Visitenkarte. In dem ich schreibe wie ich spreche und arbeite sowie mich als Unternehmerin zeige, erkennen Besucher und Leser gleich, ob wir zusammen passen oder eben nicht. Das ist gut so, denn das spart beiden Seiten Zeit. Der zweite wichtige Faktor ist, dass Du, ob als Unternehmer oder Unternehmen was zu sagen hast und wirklich wertvolle Informationen und Nutzen mit Deinen Lesern teilst. Nur so wirst Du langfristig damit erfolgreich sein. Unternehmensblogs die darin ausschließlich eine Möglichkeit für ein ständiges Werbefeuer sehen, sollten am besten gleich die Finger davon lassen.

I/MWW: Die digitale Szene stärker zu vernetzen und verborgenes Potential zu aktivieren, ist für Isarnetz ein wichtiges Anliegen und Ziel der Münchner Webwoche. Für uns gehören neben der etablierten Digitalwirtschaft auch Startups und Kreative, die das digitale Erscheinungsbild Münchens prägen. Welche Stärken siehst Du in der Münchner Digitalszene?

Martina Fuchs: Das man sich relativ einfach und schnell miteinander vernetzen kann und das die Netzwerke sich gegenseitig unterstützen. Hier wird auf übergreifende Kooperation gesetzt und das finde ich gut. München bietet hier viele Plattformen in die man sich direkt einklinken kann wie z.B. die Digital Media Women, Eure Münchner Web Woche oder auch Netzwerke wie der Münchner Blogger-Stammtisch im Presseclub.

I/MWW: Blicken wir in die Zukunft: Welche Chancen siehst Du in den nächsten Jahren erwartungsvoll entgegen? Wie könnte das digitale Gesicht von München 2050 aussehen?

Martina Fuchs: Ganz ehrlich, ich erwarte das München eine Vorreiterrolle spielt und das nicht nur München, sondern ganz Bayern mit einem exzellenten virtuellen Netz ausgestattet ist und wir überall Highspeed-Zugang for free! haben. Das die digitale Transformation in allen Branchen tiefgreifend stattgefunden hat und sich die virtuelle sowie offline (Business-) Welt nicht mehr ausschließt, sondern perfekt ergänzt und nährt. Und das trotz digitaler Transformation die Datenhoheit bei den Usern liegt – getreu dem Motto: Meine Daten gehören mir.

Vielen Dank für Deine Zeit. Wir wünschen Dir weiterhin viel Erfolg und Freude mit Deinem Blog und freuen uns darauf, Dich auf der 5. Münchner Webwoche 2016 wiederzusehen.

5 Fragen an Münchens beste Blogs: Das Münchner Kindl

Auf dem Abendempfang der Münchner Webwoche 2015 wurden Münchens besten Blogger ausgezeichnet. Von unseren Partnern Mucbook und dem Bayerischen Filmzentrum organisiert und durchgeführt, wurden aus 120 Bewerbungen die vier besten Blogs in den Kategorien „Bester Blog allgemein“, „Bester Unternehmensblog“, „Bester Photoblog“ und „Bester Videoblog“ gewählt.

Anita, Nina und Sarah gewannen mit ihrem Lifestyle Blog „Das Münchner Kindl“ in der Kategorie „Bester Blog allgemein“. Die Jury zeichnete besonders die Liebe zu jedem Beitrag aus, die bayerische Tradition und Moderne miteinander verbindet.

Als Einstimmung auf die 5. Münchner Webwoche Anfang November 2016 haben wir die Gewinner des Blogawards 2015 interviewt und zu ihren Blogs und Münchens digitaler Zukunft befragt.

Isarnetz/Münchner Webwoche: Liebe Anita, Nina und Sarah, Euer Blog an den Isarnetz Blogaward 2015 in der Kategorie „Bester Blog allgemein“ gewonnen. Wer sind die Personen, die hinter dem „Münchner Kindl“ stehen?

Das Münchner Kindl: Wir drei haben Das Münchner Kindl im Januar 2014 gegründet, weil wir gerne online publizieren wollten. Jede von uns hat einen kulturwissenschaftlichen Hintergrund und wir arbeiten nun alle im Bereich Kommunikation, wodurch sich unsere Arbeit und das Bloggen immer sehr gut ergänzen und gegenseitig voranbringen.

I/MWW: Mit Eurem Blog wollt ihr Tradition mit Moderne verbinden und typisch Bayrisches zeitgemäß aufbereiten. Wie nahm diese Idee ihren Anfang und welche Entwicklungen habt Ihr dabei durchgemacht?

Das Münchner Kindl: Anfangs hatten wir noch keine konkrete Vorstellung davon, dass sich das in diese Richtung entwickeln würde. Wir haben einfach angefangen, über Themen zu schreiben, die uns interessieren und dann kristallisierte sich diese Verbindung von Altem und Neuem bzw. Tradition und Moderne immer mehr heraus – vor allem, weil das die zwei Hauptpunkte sind, die München für uns ausmachen. Das ist etwas, das man auch verstärkt in vielen Bereichen beobachten kann: Junge Modedesigner aus der Stadt arbeiten mit der bayerischen Sprache bzw. Sprüchen, immer mehr Start-ups gründen in München und zum anderen werden alte Traditionen und Bräuche wieder Trend – das ist insgesamt eine sehr spannende Entwicklung. Natürlich finden wir es aber auch wichtig, dass sich Münchner mit ihrer eigenen Stadtgeschichte auseinandersetzen und über sie Bescheid wissen. München hat kulturgeschichtlich unserer Meinung nach eben nicht nur für Touristen Einiges zu bieten.

I/MWW: Mit dem Isarnetz Blogaward ist eine Publikumsabstimmung verbunden, bei der Euch Eure Leser zahlreich unterstützt haben. Was ist in Euren Augen das Erfolgsrezept des „Münchner Kindls“? Welchen Tipp würdet Ihr anderen Bloggern geben?

Das Münchner Kindl: Wir denken, das Erfolgsrezept ist vor allem Neugierde und das in allen Bereichen. So lernt man immer wieder neue Dinge kennen und trifft auf interessante Menschen. Unser Erfolgsrezept ist vielleicht auch, dass wir einen Fokus auf die Menschen legen. Wir sind zum Beispiel kein Modeblog, der täglich ein Auge auf die neuesten Outfits wirft und auch kein Stadtblog, auf dem man täglich erfährt, wo man abends hingehen sollte. Wir wollen keine kurzlebigen Geschichten erzählen, sondern langfristig mehr über die Münchner und unsere Stadt erfahren und diese Erfahrungen mit unseren Lesern teilen.

I/MWW: Die digitale Szene stärker zu vernetzen und verborgenes Potential zu aktivieren, ist für Isarnetz ein wichtiges Anliegen und Ziel der Münchner Webwoche. Für uns gehören Blogger ebenso dazu, wie die kreative und wirtschaftliche Digitalszene Münchens. Welche Stärken hat München in Euren Augen, wenn es um Digitalwirtschaft geht?

Das Münchner Kindl: München ist zumindest gefühlt immer noch ein großes Dorf und macht es einem leicht, Menschen aus der Digitalbranche kennenzulernen. Durch Initiativen wie Isarnetz, den Social Media Club, die Digital Media Women, Social Secrets etc. gibt es hier viele unterschiedliche Möglichkeiten, um sich zu kennenzulernen und zu vernetzen.

I/MWW: Blicken wir in die Zukunft: Welche Chancen seht Ihr in den nächsten Jahren erwartungsvoll entgegen? Wie könnte das digitale Gesicht von München 2050 aussehen?

Das Münchner Kindl: Das digitale Gesicht wird (hoffentlich) aus freiem High-Speed WLAN in der ganzen Stadt bestehen. Wenn die Mietpreise dann hoffentlich irgendwann sinken, werden zudem mehr Start-ups und Kreative sich in unserer Stadt ansiedeln und damit die digitale Wirtschaft Deutschlands von München aus entscheidend prägen. Ein Bürojob wird dann ebenfalls Geschichte sein – wir werden nur noch mobil arbeiten, ob von unterwegs, in Cafés oder von zu Hause aus. Und zu guter Letzt wird das Internet der Dinge alle Bereiche des täglichen Lebens fest im Griff haben.

Vielen Dank für Eure Zeit. Wir wünschen Euch weiterhin viel Erfolg und Freude mit Eurem Blog und freuen uns darauf, Euch auf der 5. Münchner Webwoche 2016 wiederzusehen.