München digital: Der Rathausempfang der Münchner Webwoche

Eindruck vom Rathausempfang der Münchner Webwoche beim Verlesen des Grußwortes von Frau Ilse Aigner, Staatsministerin

Am 21.06.endete die diesjährige Münchner Webwoche. Auch 2015 bot die Veranstaltung für jeden Geschmack interessante Themen und Veranstaltungen, wobei der Abendempfang im Alten Rathaus zum zentrale Treffpunkt für alle Teilnehmer wurde. Dort standen insbesondere die Vernetzung der Gäste und die Stärkung des Digitalstandorts Münchens den ganzen Abends – vom Get-together über die Grußworte und Keynote bis zum Stehempfang – im Mittelpunkt.

Nach dem anfänglichen Get-together bei kalten Getränken wurden die Gäste für das Business Speed-Dating zufällig in sechs Gruppen eingeteilt. Die Gruppen wurden von ausgewählten „Isarcaptains“ aus den Reihen unserer Partner und Unterstützer, etwa Christian Reindl, Executive Vice President Sales & Consumer Goods von Wirecard, Haimo Liebich, Stadtrat und Sprecher von Netzwerk Interaktiv, , oder auch Jürgen Enninger, dem bekannten Leiter des Kreativzentrums München, betreut. Dabei wurden zahlreiche Kontakte zwischen Teilnehmern aus den verschiedensten digitalen Branchen geknüpft.

Anschließend eröffnete Münchens zweiter Bürgermeister, Josef Schmid, Leiter des Referats für Arbeit und Wirtschaft der Landeshauptstadt München, den formelleren Teil des Abends mit seiner Begrüßungsrede als Gastgeber. Das Referat der Landeshauptstadt hatte es Isarnetz ermöglicht, den Empfang im Alten Rathaus auszurichten, einem historischen Gebäude, das nur zu ausgewählten Anlässen zugänglich ist. In seiner Eröffnungsrede betonte er die ausgezeichnete Entwicklung der Münchner Webwoche. Diese habe „sich professionalisiert“ und „über die Jahre einen Namen geschaffen“, erklärte Schmid. Deshalb bilde sie „inzwischen einen wichtigen Baustein im bunten Mosaik der Münchner Web-Community“.

Dr. Vogler, Leiter des Bereichs Industrie, Innovation, Umwelt und Verkehr der IHK für München und Oberbayern und langjähriger Unterstützer der Webwoche, schloss sich der Sicht des Bürgermeisters an. Anhand des Programmheftes der Münchner Webwoche verdeutlichte er, dass es mittlerweile gelungen ist, „nahezu alle wichtigen Akteure der Münchner Digitalszene ins Boot“ zu holen. Damit sei die Münchner Webwoche mittlerweile „zu einem Digital-Pflichttermin“ geworden, bei dem „Menschen aus den unterschiedlichen Ecken der Digitalisierung“ zueinander finden, um über den eigenen Tellerrand hinaus zu schauen.

Auch Frau Ilse Aigner, Bayerische Staatsministerin für Wirtschaft und Medien, Energie und Technologie und Schirmherrin der Münchner Webwoche, bestätigte in ihrem Grußwort den Erfolg der Münchner Webwoche. Diese „bringt Marktpartner zusammen, das sind die besten Voraussetzungen für neue Produkte. So wird die Münchner Webwoche auch zur Leistungsschau der Münchner Internetszene.“ Dabei zeichne sie die dezentrale Struktur aus, die ohne die teilnehmenden Firmen und Institutionen der Digital- und Kreativwirtschaft nicht haltbar wäre.

Beim Übergang zur Keynote bedankte sich auch Wolf Groß, Initiator der Münchner Webwoche, bei Bürgermeister Schmid sowie Herrn Dr. Vogler für die Unterstützung des städtischen Referats und der IHK für München und Oberbayern. Besonders betonte er die Mithilfe von Telefónica und Florian Hohenauer von Hotwire, die mit ihrer Unterstützung einen wichtigen Grundstein der Münchner Webwoche gelegt hatten. Er hob hierbei hervor, dass dies zwar der Ausgangspunkt, letztlich aber jeder einzelne Partner, Sponsor und Teilnehmer für die Münchner Webwoche unverzichtbar sei.

Seine Rede betonte die Mission der Münchner Webwoche, die Zukunft zu vernetzen, um Herausforderungen zu meistern, vor denen München und Bayern im internationalen Wettbewerb stehen. Auch wenn viele Unternehmen, Initiativen, Personen, Gründerzentren und Initiativen aus Stadt und Land bereits viel unternähmen, zähle die Vernetzung zwischen den Projekten. Der Slogan verweist darauf, „nicht nur auf die Politik zu schielen oder großen US-Firmen die Gestaltung der digitalen Zukunft zu überlassen, sondern als Unternehmer, Manager, Bürger und Stadtgesellschaft selbst die Initiative in die Hand zu nehmen.“

In seiner Keynote schloss Franz Glatz, Leiter von WERK1 daran an und zeichnete das Bild einer wachsenden Digitallandschaft in München, die sich in den letzten fünfzehn Jahren entwickelt habe. Dabei erklärte er, dass nur die enge Vernetzung der vielfältigen Beteiligten dazu führen wird, dass München auch in Zukunft aus einem reichlichen, digitalen Potential schöpfen könne. Diese Vielfalt der Akteure, spiegelte sich auch in der Verleihung der Isarnetz Blog Awards. Dieser zeigte, dass die digitale Welt in München keine reine Männerdomäne ist: die Gewinner waren ausschließlich Frauen.

Der letzte Teil des Abends war anschließend für Buffet und freies Netzwerken vorgesehen, sodass neue Kontakte und Geschäftsbeziehungen geknüpft werden konnten. Viele Partner und Helfer haben am Abendempfang mitgewirkt. Besonderen Dank verdienen Anja-Karina Richter vom Bayerischen Filmzentrum und Marco Eisenack von Mucbook, die den Isarnetz Blog Award, die Nominierungen, Jury, Abstimmung und Verleihung organisiert haben, ebenso alle Sponsoren und Partner, deren Vertreter als Isarcaptains das Business Speed-Dating koordiniert haben.